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Das 1×1 der Beruflichen Vorsorge

Muster Versicherungsausweis

Auf dem Versicherungsausweis sind die persönlichen Daten der versicherten Person ersichtlich.

Muster Vorsorgeplan

Auf dem Vorsorgeplan ist die Vorsorge-Lösung des Arbeitgebers beschrieben.

Die Anlagen – der dritte Beitragszahler

Damit die Altersguthaben und Vorsorgebeiträge durch die Pensionskasse kontinuierlich verzinst werden können, legt diese die Gelder an den Finanzmärkten langfristig an. Dies mit dem Ziel, die erforderliche Rendite – bei einem vertretbaren Risiko – zugunsten der Versicherten zu erwirtschaften. In diesem Zusammenhang wird oft auch von den Anlagen als sogenannter dritter Beitragszahler gesprochen. Mit dem ersten und dem zweiten Beitragszahler sind Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeint.

Die Vorsorgekommission des entsprechenden Vorsorgewerks kann aus drei Anlagestrategien die geeignete wählen. Die Strategien unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre strategische Aktienquote – 15%, 30% und 40% – sowie durch den Anteil an Immobilien. Weitere Informationen finden Sie unter www.previs.ch/vermoegensanlagen.

Anlagestrategie 15

Anlagestrategie 30

Anlagestrategie 40

Jede Pensionskasse hat sich mit ihrer Anlagestrategie nach der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge BVV2 zu richten. Diese regelt das maximale Volumen je Anlagekategorie, mit dem Ziel, die Anlagerisiken ausgewogen zu verteilen.

Das Portfoliomanagement der Previs wird intern geführt. Wichtige Beratungsaufgaben werden von einer professionellen externen Beratungsfirma für Pensionskassenanlagen wahrgenommen.

Die Previs nimmt die Aktionärsrechte – im Namen der Versicherten – sehr ernst und lässt sich für die Wahrnehmung der Stimmrechte von einer spezialisierten unabhängigen Firma beraten. Als Mitglied der Stiftung Ethos und des Ethos Engagement Pool wird zudem, gemeinsam mit weiteren Pensionskassen, der stetige Dialog mit den Unternehmen gesucht. Das Journal über die an den einzelnen Generalversammlungen getätigten Stimmabgaben wird periodisch auf www.previs.ch publiziert.

Wichtige Begriffe

Eintrittsschwelle

Grenze bezüglich des Jahreseinkommens, ab der ein Arbeitnehmer in der Beruflichen Vorsorge pflichtversichert werden muss. Dieser Mindestjahreslohn entspricht im Jahr 2019 CHF 21’330.

Koordinationsbetrag

Der Koordinationsbetrag dient dazu, die Leistungen der Beruflichen Vorsorge (BVG) mit denjenigen der AHV abzustimmen. Die Previs empfiehlt ab 2015 7/8 der maximalen AHV-Altersrente. Im Jahr 2019 sind dies CHF 24’885. Für Teilzeitbeschäftigte mit oder ohne Berücksichtigung des Beschäftigungsgrades.

Versicherter Lohn

Versicherungspflichtig ist der Jahreslohn abzüglich des sogenannten Koordinationsabzugs (vgl. Koordinationsbetrag). Dieser Lohnteil wird als koordinierter (versicherter oder anrechenbarer) Lohn bezeichnet. Es kann sein, dass dieser Lohn nach oben begrenzt wird.

Freizügigkeitsleistung

Versicherte, die eine Pensionskasse verlassen, bevor ein Vorsorgefall eintritt, haben Anspruch auf eine Austrittsleistung (Freizügigkeitsleistung). Die Höhe der Austrittsleistung ist im Reglement der Vorsorgeeinrichtung festgelegt. Die Austrittsleistungen anderer Vorsorgeeinrichtungen sowie Guthaben auf Freizügigkeitskonten und Freizügigkeitspolicen müssen in die Previs eingebracht werden (Art. 3 FZG).

Umwandlungssatz

Beim Umwandlungssatz handelt es sich um den reglementarischen Prozentsatz zur Berechnung der jährlichen Altersrente aufgrund des vorhandenen Sparkapitals (Altersguthaben). Der Mindestumwandlungssatz wird vom Bundesrat festgesetzt und gilt nur für den obligatorischen Teil (vgl. Obligatorium und Überobligatorium). Bei einem Kapital von beispielsweise CHF 100’000 und einem Umwandlungssatz von 5.8% beträgt die jährliche Rente CHF 5’800.